Muskator 2.0 – Das ibug-Festival für urbane Kunst kommt zum 20. Jubiläum zurück nach Riesa
Vielseitige Ausstellung zeitgenössischer urbaner Kunst inmitten beeindruckender Industriearchitektur
Veranstaltungszeit
Sonntag, 30. August 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 20:00 Uhr
Informationen
Muskator 2.0 – Das ibug-Festival für urbane Kunst kommt zum 20. Jubiläum zurück nach Riesa
Nach dem erfolgreichen Stopp in der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025, kehrt die Industriebrachen-Umgestaltung, kurz ibug, zu ihrem 20. Geburtstag 2026 zurück ins ehemalige Muskator-Werk nach Riesa.
Bis zum Eröffnungswochenende am 22. August gestalten zahlreiche internationale Künstler*innen das Gelände des alten Kraftfuttermischwerks und hauchen diesem neues Leben ein. Neben einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Musik, Gastronomie und Führungen, kann das weitläufige Industriegelände erkundet werden – zu dem in diesem Jahr erstmals die markanten Silos, weitere Maschinenräume des Mühlengebäudes mit Trafostation sowie die Verladestation samt der sogenannten Redlerbrücke gehören.
Ein größeres Gelände für noch mehr Kunst
Bereits 2024 bot das ehemalige Muskator-Werk am Elbufer eine eindrucksvolle Kulisse für die ibug. In diesem Jahr wächst das Festivalgelände weiter und wird für fast doppelt so viele Künstler*innen zur Leinwand. Ende Juli startet die zweiwöchige Kreativphase, in der rund 60 Kreative aus 18 Ländern eingeladen sind, das Industrieareal mit Murals, Installationen, Illustrationen, Paste-Ups und weiteren Formen urbaner Kunst zu gestalten.
Festivaltermine ibug 2026
Ab Ende August ist das ibug -– Festival für Urbane Kunst und Industriekultur an insgesamt sechs Festivaltagen im ehemaligen Muskator-Werk für das Publikum geöffnet.
Es findet dieses Jahr ausschließlich an Samstagen und Sonntagen statt: am 22. & 23. August, 29. & 30. August sowie am 5. & 6. September 2026.
Besucher*innen erwartet eine vielseitige Ausstellung zeitgenössischer urbaner Kunst inmitten beeindruckender Industriearchitektur.
Ergänzt wird die Kunstausstellung durch Musik, Gastronomie und ein abwechslungsreiches, inhaltliches Rahmenprogramm.
Gerade dieses Zusammenspiel aus Street Art und erlebbarer Industriekultur schafft interessante Begegnungen und macht den besonderen Charakter der ibug aus.
ibug – Kunst, Transformation und Gemeinschaft
Seit 20 Jahren steht die ibug für die kreative Umgestaltung verlassener Industrie- und Brachflächen. 2006 in Meerane von dem Graffiti-Künstler Tasso ins Leben gerufen, entwickelte sich die ibug als kollektiv getragenes Projekt Jahr für Jahr an wechselnden Standorten in Sachsen weiter und zieht inzwischen jährlich tausende Besucher*innen an. 2019 erfolgte dann die Gründung des gemeinnützigen ibug e.V., dem Träger des ibug-Festivals, das sich spätestens seitdem als fester Bestandteil der Kulturlandschaft Sachsens etabliert hat.
Im Mittelpunkt steht bis heute das Anliegen, Industriekultur, zeitgenössische Kunst und aktive Teilhabe miteinander zu verbinden. Im Austausch mit ehemaligen Mitarbeiter*innen und Anwohner*innen sowie durch Archiv-Recherchen wird die Geschichte der jeweiligen Orte aufbereitet und den Besucher*innen, aber auch den Künstler*innen zugängig gemacht. Viele von ihnen greifen diese historischen Bezüge ihren Gestaltungen der verlassenen Gebäude auf. So entstehen jedes Jahr von Neuem einzigartige Kunstwerke, die Architektur, regionale Kulturgeschichte und zeitgenössische urbane Kunst miteinander verbinden. Vergessene Orte werden zu lebendigen Räumen für Austausch, Inspiration und gemeinsames Erleben.
Mitmachen erwünscht!
Der Aufbau läuft auf Hochtouren und auch in diesem Jahr freut sich das Festival über tatkräftige Unterstützung freiwilliger Helfer*innen und motivierter Handwerksleute.
Wer hinter die Kulissen der ibug blicken und Teil des Teams werden möchte, kann sich jederzeit als Helfer*in anmelden. Interessierte melden sich bitte per E-Mail an oder nutzen direkt den Registrierungslink unter www.ibug-art.de/helfen/.
Die ibug beim Crowdfunding unterstützen!
Auch in diesem Jahr organisiert die ibug e.V. ein Crowdfunding mit Unterstützung der Sparkasse Meißen. Die Kampagne trägt den Namen „Barrieren abbauen auf der ibug” und soll dabei helfen, das diesjährige Gelände für alle zugänglicher zu machen. Das Festivalteam freut sich über Unterstützungen in jeder Höhe und bietet dazu eine Vielfalt einzigartiger und limitierter Prämien, wie z. B. Shirts mit exklusiven Designs, Kunstdrucke, spezielle Führungen und Workshops. Mehr zur Kampagne gibt es hier online: www.99funken.de/barrieren-abbauen-auf-der-ibug
Weitere Informationen gibt es unter www.ibug-art.de.
Die ibug 2026 wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, den Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, das sächsische Ehrenamtsförderprogramm „Wir für Sachsen“ sowie die Stadt Riesa und die Wohnungsgesellschaft Riesa mbH.
SAVE THE DATE!
ibug 2026 Media Day - Donnerstag, 6. August 2026 - 11:00 Uhr
Ehemalige Muskator-Werke (Bahnhofstraße 4, 01587 Riesa)
Preis: - kein Preis angegeben -
Veranstaltungsort
Ehemalige Muskator Werke Riesa
Bahnhofstraße 4, 01587 Riesa
Veranstalter
ibug

