Veranstaltungsdetails Vogtland

Exklusive Führungen durch das Pumpspeicherwerk Bleiloch

Die Talsperre Bleiloch ist mit einem Fassungsvermögen von etwa 213 Millionen Kubikmeter die wasserreichste Talsperre Deutschlands

Veranstaltungszeit


Samstag, 25. Juli 2026

Beginn: 10:00 Uhr

Ende: - kein Angabe -

Informationen


In diesem Jahr bietet die Stadt Saalburg-Ebersdorf in Kooperation mit Vattenfall 28 exklusive Führungen durch das Kraftwerk Bleiloch an.
Sie finden jeweils um 10 Uhr und um 13 Uhr statt.
Alle Informationen zu den genauen Zugangsvoraussetzungen und zur Buchung erhalten Sie in der Touristinformation im Ortsteil Saalburg, oder nutzen Sie unser Formular zur Anfrage Ihres Wunschtermins.

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Bereits 1932 ging das Pumpspeicherwerk Bleiloch an der oberen Saale in Betrieb.

Als Oberbecken dient die Talsperre Bleiloch. Sie ist mit einem Fassungsvermögen von ca. 213 Millionen Kubikmeter die wasserreichste Talsperre Deutschlands. Zusammen mit weiteren Talsperren (u.a. Hohenwartetalsperre und Talsperre Eichicht) bildet sie die sogenannte Saale-Kaskade, Deutschlands größtes zusammenhängendes Stauseesystem.

Im Jahr 2016 wurde die Bleilochtalsperre zum „Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ ernannt.
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Bleilochtalsperre – Wikipedia

Die Bleilochtalsperre ist eine Talsperre in Thüringen, die seit 1932 das Wasser der Saale mit einer Gewichtsstaumauer anstaut.
Der dadurch entstandene Bleilochstausee hat von allen Stauseen in Deutschland das größte Fassungsvolumen (siehe Liste).
Die Talsperre ist nach den Bleilöchern benannt, die sich vor der Anstauung dort befanden und in denen Blei abgebaut wurde.
Die Staumauer zählt zu den Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland.[1]

Anlage
Die Talsperre ist Teil der fast 80 Kilometer langen, fünffach gestuften Saalekaskade.
Saaleabwärts befindet sich der Hohenwarte-Stausee mit dem Ausgleichbecken Eichicht.

Die zwischen 1926 und 1932 errichtete, 65 m hohe und 205 m lange Gewichtsstaumauer in der Nähe von Gräfenwarth und Schleiz staut 215 Millionen Kubikmeter Wasser der Saale.
Der Bau erfolgte innerhalb der Notstandsarbeiten des Landes Thüringen. Dazu wurden Arbeitslose aus allen Teilen Thüringens und Sachsens für jeweils sechs Monate beim Bau der Sperre beschäftigt. Zum Bau der Staumauer wurde eigens eine Eisenbahnstrecke errichtet. Sie war ein Zweig der Bahnstrecke Schleiz–Saalburg und führte vom Bahnhof Gräfenwarth bis Gräfenwarth Sperrmauer Gbf. Die Linie war noch bis 1967 im Güterverkehr in Betrieb und wurde seit 1932 elektrisch betrieben. Für den Stausee wurden etwa 700 Menschen umgesiedelt. Der 28 Kilometer lange Stausee hat eine Fläche von rund 9,2 Quadratkilometern, wobei seine Größe jahreszeitlich und abhängig vom Pegel leicht schwankt.

Das von der Vattenfall Europe AG betriebene Wasserkraftwerk[2][3] Bleiloch am Fuß der Staumauer hat eine Leistung von 80 Megawatt und dient der Bereitstellung von Spitzenlastenergie.
Der Netzanschluss erfolgt über die Schaltanlage Remptendorf auf der 110-kV-Hochspannungsebene in das Stromnetz des Verteilnetzbetreibers TEN Thüringer Energienetze.[4] Die Bleilochtalsperre begrenzt das Oberbecken, als Unterbecken (Ausgleichsbecken) dient die Talsperre Burgkhammer.

Preis: - kein Preis angegeben -

Link: - kein Link vorhanden -

Veranstaltungsort


Touristinformation Saalburg - Ebersdorf
Markt 1, 07929 Saalburg-Ebersdorf

Ort im Geoportal anzeigen

Veranstalter


Stadt Saalburg-Ebersdorf